Freie Sander Bürger informieren sich über Windkraftanlagen.

Die FSB besuchte die Windkrafträder in Buch. Hr. Norbert Zösch (Geschäftsführer der Stadtwerke Haßfurt) und Hr. Gunter Häckner ( Projekting. bei GUT Haßberge) begrüßten die Gruppe.

Sie stellten die Daten der Windräder vor. Die Inbetriebnahme der Windräder war im Jahr 2010. Die Herstellerfirma ist Enercon, die Nabenhöhe beträgt 98 m undeinen Rotordurchmesser mit 71 m. Der Windradtype ist E70, mit einer Leistung von 2300KW. Nach 2 Jahren Erfahrung ist die klare Aussage der Verantwortlichen. Es ist eine wichtige Komponente für die Energiewende, die auch beim Rückbau der Anlagen, kein belastetes Material zurück lässt.

Der Jahresertrag pro Windrad ist 2.800.000 KWh, diese elektrische Energie, ist der Bedarf für ca. 800 Haushalte. Der erzeugte Strom wird in das Netz der Stadtwerke Haßfurt eingespeist. Das Anlagenkonzept ist getriebelos mit variable Drehzahlregelung und Einzelblattverstellung. Die Steuerung der Rotorblätter bei wechselhaften Wind, wird über Sensoren immer in eine optimale Richtung verändert und somit wird ein guter Ertrag der elektrischen Leistung erreicht.

Es wurde auch über die GUT-Projekte diskutiert, sowie über Zeitpläne, Standorte usw. Ein Zeitproblem könnte durch die Genehmigungsverfahren entstehen. Auch wird mit den Anliegern der Windkraftanlagen, eine offene Diskussion geführt,um so gemeinsam, eine Lösung zu erreichen. Aus heutiger Sicht, wird der Zeitplan eingehalten.

Bei einem Umtrunk neben den Windrädern, wurde in lockerer Runde, noch lange Diskutiert. Hr. Norbert Zösch und Hr. Gunter Häckner, gaben den Sandern Erklärungen und Antworten auf alle Fragen. Als Fazit kann man feststellen: Windkraft ist eine saubere und nachhaltige Energiequelle, die in einem Konzept mit Photovoltaik, Biogasanlagen, evtl. Wasserkraft usw. ausgearbeitet werden muß, um so die Energie für unseren Landkreis sichern zu können. Es wird ein Planungskonzept mit allen Gemeinden im Landkreis erstellt, um so den gesamten Energiebedarf zu ermitteln. Sobald das vorliegt, wird ein Gutachten ausgearbeitet ,wie der Bedarf an Energie im Landkreis erzeugen werden kann . Norbert Zösch erklärte, die Energiewende ist für unseren Landkreis eine große Herausforderung, die nur gemeinsam mit den Gemeinden, erfolgreich gestaltet werden kann. Die Teilnehmer waren sich einig, es war ein sehr interessanter und informativer Nachmittag .

Nach einer ausführlichen Gesprächsrunde bedankte sich FSB – Vorsitzender Heinrich Schmitt für die Betriebsführung und die Informationen bei Hr. Norbert Zösch und Hr. Gunter Häckner und überreicht ihnen als kleines Dankeschön Sander Wein.




Heinrich Schmitt FSB – 1.Vorsitzender